Regionalitäts-KPI

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Regionalitäts-KPI

Montag, 18. August 2014
von Norbert Pühringer
 

Die fortschreitende Globalisierung stärkt den Wunsch der Konsumenten nach Produkten, die quasi um die Ecke produziert werden. Auch bei Lebensmitteln gewinnt dieser Trend zunehmend an Bedeutung. Nicht nur Supermärkte, auch die Diskonter werben mit  Produkten aus der Heimat. Die Definition von Regionalität ist dabei durchaus nicht ganz einfach. Wie groß darf die Distanz zwischen Herstellungs- und Verkaufsort sein? Und gilt das auch für die Rohstoffe oder nur für die Produktion bzw. wie hoch müssen die Quoten sein? Diese und andere Fragen verhindern, dass Regionalitätsanteile offen kommuniziert werden.

Dabei ist solch eine Aussage für viele Kunden (Stichwort LOHAS) durchaus entscheidend bei der Wahl ihrer Einkaufsstätte. Ein Händler im westlichsten Bundesland Österreichs, in Vorarlberg, macht es vor. Dort zeigt die Firma Sutterlüty ihren Kunden im Markt an, wie viel Regionalität sich in deren Einkaufswägen befindet und bestärkt sie in ihrer Entscheidung. Nach eigenen Aussagen ist man aktuell mit einem Anteil von bis zu einem Drittel Weltmeister in Sachen regionaler Lebensmittel. An die Produkte wird dabei ein hoher Maßstab angelegt: sowohl die Rohstoffe stammen aus der Region – oder wie es in Vorarlberg heißt: aus dem Ländle – als auch die Herstellung und Verarbeitung finden dort statt.

Kategorie: 
Vertriebsmanagement
Tags: 
Intrapreneurship
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